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Südostasienreise

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Heimkehr

Wednesday, February 4 2009, 12:27
Heute um 6 Uhr früh - nach 24h Reisezeit und Zwischenstopp in Doha - in Wien angekommen.

Ich hoffe allen Lesern haben meine kleinen Geschichten Spass gemacht und ermutige hiermit jeden mich genauer über meine Erfahrungen auszufragen :)
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Bat-BBQ im JEST Camp

Monday, February 2 2009, 12:01
"Tastes like chicken", grinst uns Ed an, nimmt ein Stueck braunes Etwas vom Bambusspiesschen und beginnt es genuesslich zu kauen.
Kurz zuvor waren wir noch mit Ed mitten im Bambuswald in der Naehe des Jungle Environment Survival Training Camp (JEST). Mit ein paar gezielten Machetenschwuengen zerteilt er er einen Bambusstamm vor uns und laesst ihn in die Erde krachen. Weitere 3 Schlaege sind notwendig um eine einzelne Sprosse herauszuschlagen, auf deren Forderseite sich ein kleines Loch befindet. Mit einem gezielten Schnitt blickt er in den Hohlraum und meint nur kurz zu uns "Mhmmm, many bats" bevor er mit einer kleinen Liane, das Loch und die geoeffnete Stelle wieder verschliesst.
Mit ein paar Handgriffen zaubert er mit seiner Machete und einem weiteren Bambusstamm ein Feuerchen aus dem Nichts und bevor wir noch mitbekommen wie uns geschieht, bruzeln sechs kleine Fledermause vor uns am Bambus-Spiesschen.
Mit "Nein, das ess' ich aber sicher nicht" ist Silke noch eher skeptisch, bevor sie es keine zehn Minuten spaeter Ed nachmacht und das kleine braune Fleischteilchen zwischen ihre Zaehne nimmt und vorsichtig zu kauen beginnt.


www.wildsingapore.per.sg/discovery/factsheet/batbamboo_sp.htm
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Friseur in Olongapo

Thursday, January 29 2009, 04:38
A: Hello.
(B reagiert nicht)
A: Hello.
(B reagiert immer noch nicht)
A: Helloooooo.
B: Hi.
A: Were are you from?
B: Austria.
A: We are from the Philippines.
(A kichert)
...
A: Is this your sister?
B: No, it's my girlfriend.
A: Oh, sorry. You look like Rodrigo - my ex-boyfriend.
B: Hm.
...
B: Thank you. Good bye.
A: I like you.

Im Salon waren nur Maenner angestellt.
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Zu Fuss nach Batad

Tuesday, January 27 2009, 04:37
Unser Geografielehrer war Tullnerfelder Heimathistoriker und der Ansicht, dass sich die staerksten Voelker immer in den fruchtbaren Taelern behaupten und die schwaecheren in die Berge verdraengen.
Gewaagte These in einem Land, dass zu 2/3 von Bergen ueberragt wird und auch als "die Alpenrepublik" bekannt ist. Aber ins Gedaechtnis ist mir die Aussage wieder gekommen, als wir nach vierstuendiger Wanderung in Batad ankommen. Dort kannst du nur zu Fuss hingehen - Weil Strasse gibts einfach keine.
Und trotzdem Tourismusziel Nummer 1 auf den Philipinnen. Nicht nur fuer die Oesterreicher, die ja ueberall wo sie hinkommen, zuerst mal wo raufklettern muessen. Alpenrepublikaner halt :) Auch Schulklassen aus Manila klettern den schlammigen Treppelweg hinunter und wieder hinauf - und - wie ein jeder Staedter weiss - mehr als Flipflops als Schuhwerk brauchst du da auch nicht.
Und wenn du dann ueber diese 2000 Jahre alten Reisfelder hinunterschaust, bewunderst du die Leistung dieser Leute.
Und wie witzig das eigentlich ist, dass die heutige Generation noch immer von dieser Gewaltleistung profitiert, die die Ifugao in den huegeligen und unwegsamen Regenwald gesetzt haben um ihn urbar und bewohnbar zu machen. Und heute verkaufen deren Urenkel Schnitzerein und gewebte Tuecher an Touristen die hierherkommen und die Reisterassen der UrUrUrgrossvaeter bewundern wollen.
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Zwischenstopp Baguio

Monday, January 26 2009, 04:37
Und wieder ein unerwarteter Zwischenstopp auf unserer Reise - nach 8 Stunden Busfahrt.
200.000 Einwohner auf 2.000 Meter Seehoehe - nicht schlecht.
Eingecheckt im Baden Powell Inn. Am Abend noch auf ein Bier im hauseigenen Restaurant. Live Raggae-Band. Danuel taugts. Bis 4 Uhr frueh. Um 8 Uhr Weiterfahrt nach Banaue.
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Hang Loose in San Juan

Saturday, January 17 2009, 08:22
Endlich hast du's geschafft, richtest dich auf und stuetzt dich mit deinen Armen auf dein Brett, dass unter dir ins Wasser gedrueckt wird. Eben noch hast du dich 50 Meter durch die Wellen gekaempft, gepaddelt, weisse Schaumkronen, die kurz ueber deinem Kopf brechen und dich mit einem unsanften Ruck wieder nach hinten - Richtung Strand - setzen und wieder paddeln.
Nun sitzt du da, starrst Richtung Horizont und beobachtest wie sich von weiter hinten kleine Wellentaeler und Berge langsam in deine Richtung schieben. Angenehm ist es - die Beine baumeln im Wasser und die Sonne lacht dir ins Gesicht und du bist auf dich stolz, auf deine neue Lernerfolge beim Surfen - dass du schon das Gleichgewicht beim Paddeln so gut halten kannst, dass du manchmal beim Paddeln sogar unter den groesseren Wellen durchtauchst und dass du sogar schon sitztend auf die Wellen warten kannst, ohne immer wieder mit den Haenden in der Luft struddelnd ins Wasser rutscht.

Aber jetzt Schluss mit dem Chillen, weil der Wellenberg da hinten, der koennte fuer dich passen. Und der Local neben dir hat sich auch schon mit seinem Board Richtung Strand gedreht, wieder auf den Bauch gelegt und blickt erwartungsvoll ueber seine Schulter gegen den Horizont.
Also jetzt schnell sein. Mit ein paar Armbewegungen das Board gedreht. Auf deas Board gelegt. Hui, fast ins Wasser gerutscht - doch nicht so leicht die Gleichgewichtssache. Position am Board kontrolliert. Fuesse ganz am unteren Ende positioniert.
Wow, schon so nah. Und lossgepaddelt. Hektische schnelle Armzuege.
Und da werd' ich schon mitgezogen. Noch einen letzten Paddelzug und ich drueck mich mit den Armen nach oben und steh auf. Knie abwinckeln und schon gehts dahin.
Fuenf Sekunden fahr ich die Welle entlang, dann verebbt sie, ich spring gekonnt laessig vom Board ins Wasser, dreh' das Board und kaempfe mich wieder gegen den Horizont um auf die naechste Welle zu warten.
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El Nido - Haialarm

Saturday, January 10 2009, 08:16
Nicht Astronaut, Rennfahrer, Bauer, Baggerfahrer, Fussballer - nein, auch nicht Feuerwehrmann wollt' ich werden. "Tierforscher" war mein erklaertes Ziel.
Obwohl daraus nichts geworden ist, blieben zumindest zahlreiche Tiernamen haengen und so schaff' ich es heute teilweise auf Fahrradtouren den einen oder anderen mit eigenartigen Tiernamen fuer verbeifleuchendes und kreuchendes Getier zu verblueffen.
Ausserdem blieb natuerlich auch eine gewisse allgemeine Begeisterung fuer die jeweils lokale Fauna haengen und so wundert es auch ncht, dass ich vor dem Plakat "Snorkeling with Shark and Turtles" wie hypnotisiert zum Stehen komme.

Einen Tag und einige Ueberredungsarbeit an meinen Mitreisenden Silke und Sacha spaeter, finden wir uns in truebem Wasser in einem Korallenriff wider und werden von unserem "local guide" mit leiser Stimme hingewiesen:
"This is shark area. Swim slowly and close to me". Und im naechsten Moment bin ich mir schon nicht mehr sicher, ob ich gerade vor mir im trueben Wasser eine davongleitende Haisilhouette ausmachen konnte. Sofort werde ich jedoch vom aufmerksamen Rodrigo mit hektischem Fingerzeig in eben diese Richtung bestaetigt. WOW - die Silhouette laesst ja groessere Tiere erahnen als urspruenglich erwartet!

Nach 3-maligem Ueberqueren der "Sharkarea" hat jeder von uns noch mindestens einen Hai ausmachen koennen. Und obwohl uns Rodrigo im Nachhinein am Boot versichert, dass bei besseren Sichtbedingungen die Haie noch viel naeher herankommen, bin ich mir nicht ganz sicher, ob mir dieses "neugierige Umkreisen" auch wirklich ganz heimlich gewesen waere. War so schon sehr aufregend.
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Boracay: Traumstraende - Sauwetter

Friday, January 2 2009, 08:00
Nagut, vielleicht etwas uebertrieben: Zwar am 26.12. in der vermeintlichen Postkartenidylle im stroemenden Regen angekommen, ansonsten jedoch stetig besser werdendes Wetter. Omnipraesente Strandverkaeufer, Cocktails und Palmen lassen die etwas verstimmte Ankunft bald fast vergessen.

Und so laesst sich kurz zusammenfassen: Obwohl es nicht unbedingt so ist wie von Marketingstrategen verkauft, entpuppt sich Boracay doch als touristische Trauminsel mit endlos weissen Sandstraenden, Korallenriffen mit praechtig faerbigen Fischen direkt vor der Haustuer und einem Kite-/Windsurfrevier das weltweit seinesgleichen sucht.

Weiteres Highlight auf Boracay: lange ersehntes Wiedersehen mit Silke. Nach der staendigen Verabschiederei der letzten Zeit, freuen wir uns nun auf gemeinsamen eineinhalb Monate.
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Kalibo - Weihnachten unter Palmen

Wednesday, December 24 2008, 07:46
Zimt-, Orangengeschmack, Lebkuchen, tiefes Tannengruen, dunkles Christbaumkugelrot, kraeftiges Lebkuchenhausbraun, glitzerndes Lamettagold und Girlandensilber, strahlend gelbes Kunstlicht, weisser Schneeee.
Einkauefe laengst vor dem Tag der Niederkunft erledigt, den Vormittag mit alten Zeichentricksendungen, die an die Kindheit erinnern, verfernsehen - chillen, plaudern, um 6 Uhr - nach der Jause - Bescherung, um 8 Uhr Mette.
Feste Rituale und Erwartungen.

Heuer: Philippinen, das heisst 14.000 km zwischen mir und meinen Ritualen und das auch nur, wenn man mitten durch den Erdball reist.
Rundherum Palen und schwueeeel statt Tannen und Schneeeee ...
... und trotzdem haben wir ein bisschen Weihnachtlichkeit schaffen koennen.
Sampaguita Garden (http://www.sampaguitagardens.com), die scheinbar letzte Festung des Christkinds auf Panay und das fuer 365 Tage im Jahr.
Grossflaechig Weihnachtsdeko uebers ganze Resort verteilt,
weihnachtlicher Vergnuegungspark fuer Kinder mit Mini-Riesenrad,
Christbaumschmuckgeschaeft.

Und so laesst sich unser persoenliches Fest kurz zusammenfassen:
ausgeborgter Tannenbaeumchen - natuerlich aus Plastik,
geborgte Grippe mit kitschigen Puppen,
gekaufte Weihnachtskerze,
jede Menge lokale Baeckereien,
Schokolade in bunter Alufolie verpackt,
Geschenke unterm Baum,
Telefonieren mit der Familie.
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Glueck im Spiel, ... ??

Sunday, December 21 2008, 13:29

Obwohl wir ja zuhause seit jeher Pferde haben, war ich noch nie auf einer Pferderennbahn - bis Saigon. Und dann noch dazu in der VIP Lounge.
Leider musste ich dort jedoch erkennen, dass ich keineswegs zum Spieler geboren bin.

Und schon habe ich 80.000 Dong verloren. Das heisst, eigentlich hab' ich jede Wette, die ich gemacht hab, verloren. Wirklich jede. Dachte am Anfang, dass dies rein Wahrscheinlichkeitstechnisch gar nicht moeglich ist. Aber was solls. Wahrscheinlichkeitsrechner war ja schon in der Schule im Gegensatz zu Algebra eher verhasster Natur.
Muss mein eigentlich nur noch erwaehnen, dass es sich bei den 80.000 Dong zwar fast um ein Achtel des monatlichen Durchschnittsgehalt handelt, in Euro gewechselt, nur mehr zwei Zwei-Euro Muenzen darstellt.
Somit weiss ich wenigstens definitiv, dass ich mit Wetten kein Geld machen werd'
UND
nur weil jemand, weiss wie ein Pferd ausschaut und eventuell eins reiten kann, heisst das noch lange nicht, dass er am Gang erkennt, ob das schnell laufen kann!

PS: Sacha waer uebrigens nach einem ganzen Tag wetten ohne Verluste ausgestiegen. Das ist ja eigentlich was mich mehr aergert ;)
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Konversationen

Friday, December 19 2008, 10:01
A: "I'd like chicken with rice."
B: "with rei?"
A: "yes, rice please"
B: "rei??"
A: "yeah, please rei"


C: "Where are you from?"
D: "From Austria"
C: "Ahhh, Austlalia."
D: "No, from Austria in Europe, just a small country"
C: "ah, hmmm. Are you from Sydney?"
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Hoi An - vom Sammler zum Haendler

Tuesday, December 16 2008, 19:18
Waehrend manche sich scheinbar archaische Streiftriebe behalten haben (siehe /Hanoi - Von Jaegern und Sammlern/), finden andere wieder Sammlereigenschaften in sich wieder: so auch Sacha. Der hat sich ja im Zuge unserer Reise zu einem echten Verhandlungsprofi gemausert.
Anfangs noch fuer einen Guertel, der spaeter um 2 Euro angeboten wurde, 14 bezahlt, mittlerweile fluchen ihm die Haendler nach seinen Beutezuegen nur mehr hinterher.
Auch weitet er sein Einzugsgebiet immer weiter aus: Hotels werden ohnehin nur mehr nach eingehenden Verhandlungen gebucht, wobei stehts die Frage nach einem moeglichen "Discount" das Gespraech erst einleitet.

Dass Hoi An somit zu Sacha's Reisehighights gehoeren wird, liegt auf der Hand. Seit jeher eine Haendlerstadt: frueher fuer Chinesen und Vietnamesen, heute scheinbar fuer Sacha und Vietnamesen.
Dabei kann ich mittlerweile auch fixe Muster in Sacha's Verhandlungstaktik erkennen:
Maximum Preis - vor einem Verkaufsgespraech schafft er sich einen fixen Ueberblick, wie viel etwas kosten sollte und notiert sich in seinem Kopf einen Preis den er maximal zu zahlen bereit ist.
etwas Interesse bekunden - Nachdenklich die Ware durchstoebern, scheinbar die Qualitaet pruefend. Zu diesem Zeitpunkt wittern die Haendler ihr Geschaeft und stuermen auf das scheinbar wehrlose Opfer ein.
Ueber den Taschenrechner werden hastig erste Angebote eingetippt.
Abfaelliger Grinser - bei zu hohen Angeboten der Haendler folgt nur ein abfaelliger Grinser begleitet mit einem "tzzzz" Ausruf
Mehrmaliges Eintippen desselben Angebotes (welches sich meist deutlich von dem des Haendlers unterscheidet.
DER GEHER - will der Haendler partout nicht nachgeben, so wird die letzte Moeglichkeit genutzt und Sacha stapft davon. Meist sprintet der Haendler dann nochmal hinter und verbessert sein Angebot. Tut er dies nicht, so wurde die Schmerzgrenze bereits erreicht und Sacha wird spaeter zurueckkehren um den letzten angebotenen Preis zu bezahlen.
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Cat Ba - "Tierforscher"

Saturday, December 13 2008, 10:03

Als Kind wollt' ich urspruenglich "Tierforscher" werden. Dass es soetwas nicht wirklich gibt, wurde mir eigentlich erst Schrittweise klar.
Und so aenderte sich mein Berufswunsch ueber die Zeit hin zum Tierfotografen//filmer bis hin zum Tierarzt.
Und als diese Hoffnung mit 17.Jahren in einer Ferialpraxis eines Tierarztes mit der jaehen Erkenntnis, dass ich kein fremdes Blut sehen kann, begraben wurde, habe ich umgesattelt auf die Informatik, da ich scheinbar fuer mathematische Dinge mehr Begabung abgekriegt habe.

Nichtsdestotrotz haengt man ja irgendwie doch weiter an seinen Kindheitsvorstellungen und -wuenschen. Und so war der Fussmarsch durch den Catba Nationalpark ein echtes Erlebnis:
Staendig wechselnde Vegetationszonen (richtiger Regenwald, gefolgt von Busch, ueber Feuchtgebiete und Mangroven) und einige kleinere Entdeckungen (Spinnen, Geckos, Schlangen, bunte Pflanzen) reichen schon um eine 5 stuendige Wanderung zu einem echten Erlebnis zu machen.

Die 2 Affen am Foto haben wir dann bei der Heimfahrt auf "Monkey Island" beobachten duerfen - dabei bin ich mir aber nicht mal sicher ob die fotografierte Geste nicht auch zum Programm fuer die Touristen gehoert ;)
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Mitreisende

Tuesday, December 9 2008, 15:52
Sacha ist weitaus fleissiger beim Fotografieren als ich: picasaweb.google.com/crocodoc2610

Ein schoenes Wiedersehen gabs mit Silke in Hanoi (nicht wie geplant erst auf den Philippinen aufgrund der Unruhen in Thailand - so hatte auch das was Gutes): silkeunterwegs.wordpress.com

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Endlich Fotos

Sunday, December 7 2008, 12:23
picasaweb.google.com/stephan.poetschner/SuedOstAsien2008#
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Hanoi - von Jaegern und Sammlern

Wednesday, December 3 2008, 09:37

Obwohl sich die menschliche Zivilisation ja immer mehr vom Jaeger und Sammler ueber das Bauerntum hin zum Dienstleister entwickelt, entdeckt man ja auch wieder alte Relinquien im eigenen Verhalten, die an vergangene Gepflogenheiten erinnern.
Manchmal ertapp' ich mich dann dabei, dass ich groesste Freude daran finde, durch unbekanntes Gebiet zu streifen und zu Sammeln. Dabei streif' ich zwar nicht mehr durch gruenbewaldeten Landstriche, wo hinter jeder Fichte ein hungriger Baer lauern koennte, sondern eher durch urbane Siedlungen und sammle eher Eindruecke als irgendwelche Beeren um Fruechte - hauptsaechlich aus Gruenden der Einfachheit.

Als perfekte Spielwiese fuer diesen archaischen Trieb hat sich dabei Hanoi praesentiert: zu Entdecken gibt es zahlreiche verwinkelte Gassen, versteckte Maerkte und Tempel, fremdartige Gerueche und Mahlzeiten.
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Sapa - Reiswein und mehr

Tuesday, December 2 2008, 09:47
Sapa, das als eines der Highlights Vietnam gilt, hat uns nach unserer Ankunft nicht so begeistern koennen.
Die hochgepriesenen Minderheiten waren nicht - wie von mir angenommen - ueber irgendwelche Bergdoerfer verstreut und nur durch schoene Wanderungen durch die Natur zugaenglich, sondern praesentierten sich und ihre selbsthergestellten Gueter (darunter auch zahlreiche Substanzen, die unter das oesterreichische Betauebungsmittelgesetz fallen) gleich direkt vor den Hotels. Bedraengen sogar die Touristen als - wie erwartet - umgekehrt.
Ansonsten war ich zuerst auch eher entaeuscht von der landschaftlichen Pracht - in diesem Punkt ist man als Oesterreicher ziemlich verwoehnt und laesst sich durch Berglandschaften eher schwer beeindrucken.

Am 2ten Tag schlossen wir uns dennoch der Standardwanderung durch die "Minoritaetendoerfer" an. Dabei hatten wir mit unserem Guide echtes Glueck: Dieser konnte uns mit gutem Englisch auch viel ueber vietnamesische Braeuche und die Geschichte vermitteln. Und da wir auch erfuhren wie wenig er verdient, entschlossen wir uns - nicht ganz uneigennuetzig - ihn zum Essen einzuladen. Und ehe wir uns versahen, fanden wir uns mitten eines Saufgelages der lokalen Travel-Agency Besitzer wieder und durften uns ueber vietnamesische Saufbraeuche aufklaeren lassen.
So wuerde der Aufenthalt in Sapa doch noch zu einem echten Highlight! Und inzwischen bessert sich auch mein Kopfweh vom vielen Reiswein .
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Sleeper Bus - von wegen Schlaf

Tuesday, December 2 2008, 09:31
Der Transfer von Yangshuo nach Vietnam gestaltete sich als muehsamer als erwartet:
Busfahrt zurueck nach Guilin: in der wir eine Stunde warten mussten bis der Bus voll war.
In Guilin wurden wir von unserem Ticketorganisator bereits erwartet und in einen kleinen Van verfrachtet und quer durch die Stadt zu einer Schnellbahnstrasse gefahren.
Leider durfte die Weiterfahrt nicht sooo gut organisiert gewesen sein. Somit mussten wir auf dieser Landstrasse um 12 Uhr Nacht wieder zwei Stunden warten, da wir nicht wie erwartet um 11 Uhr sondern erst um 1 Uhr mitgenommen wurden.
Eingeklemmt zwischen lauter Chinesen versuchte ich dann etwas Schlaf zu ergattern.
Mitten in der Nacht, hies es dann nochmal umsteigen, wobei Sacha voellig uebermuedet eine Tasche vergessen hat. Voellig uebermuedet in den neuen Bus getorkelt und erst um 5 Uhr in der Grenzstadt angekommen.
Dann nochmal in einem Taxi zur Grenze und wieder weiter zur naechsten Stadt in Vietnam - dabei einige Rip-Off-Versuche gut pariert. In der Stadt dann endlich uebers Ohr gehauen worden ;)
Fuer ein Busticket nach Hanoi das 50.000 Dong haette kosten sollen, 500.000 bezahlt:
An solchen Momenten hilft es sich, einzureden, dass uns die Weiterfahrt ja auch 25 Euro wert war - anstatt 2,5 Euro :)
Als weitere persoenliche Niederlage stellte sich in Hanoi heraus, das Sacha auch noch seine Jacke im Abzockerbus vergessen hatte und ich meine Aluminiumtrinkflasche :)
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Radtour rund um Yangshuo

Wednesday, November 26 2008, 09:53
"Der Weg ist das Ziel" (Konfuzius)
"Der Weg ist aber falsch" (Sacha)
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Zwischenstop: Guilin

Wednesday, November 26 2008, 09:52
Guilin - wieder eine Stadt mit 670.000 Einwohnern - haben wir nur einen Tag genossen: sehr touristisch - bereits bei der Ankunft hat sich Mike - ein Anwerber - in unser Taxi dazugedraengt, weil der Fahrer angeblich neu war und sich nicht in der Stadt auskannte und versuchte uns in "sein" Hotel zu buchsieren. Als wir einfach weggegangen sind, hat er uns ziemlich lang verfolgt. Der mag uns sicher nicht mehr ;)
Als wir dann endlich unser Hotel hatten, sind wir noch durch die Stadt geschlendert und haben zu guter Letzt den naechtlichen Markt genossen. Eigentlich ganz nett, aber man hat halt bei so vielen Anwerbern immer das Gefuehl ueber den Tisch gezogen zu werden.
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Zu Fuss bis nach China

Tuesday, November 18 2008, 14:41
Von Macau gings dann mit dem taxi bis zur Grenz und dann zu Fuss ueber die Grenze. Nun konnten wir zum ersten Mal kommunistische Luft schnuppern. Auf den ersten Blick kein grosser Unterschied zu Macau oder Hong Kong ;)
Von Zuhai der Grenzstadt gings dann per Bus 2,5 Stunden weiter nach Kanton oder Guangzhou. Mit ein bisschen Zeichensprache - alles sehr problemlos und easy-cheezy.
Kanton eine Stadt mit 3,2 Mio Einwohner - was man auch sofort glaubt, wenn man das Treiben auf der Strasse sieht. Minimum 4 Spuren, Manoever der Autofahrer auf Millimeterbasis, mittendrin Radfahrer, Fussgaenger und Typen, die kleine Welpen oder auch Handzaufladegeraete verkaufen.
Unser Hotel liegt ja im historischen Viertel fuer Auslaender: war urspruenglich auf einer Sandbank ausserhalb der Stadtmauern, wo Franzosen und Briten wohnen durften - und heute wohnen auf der kleinen Insel in den Hotels hauptsaechlich Auslaender, die chin. Kinder adoptieren wollen und chin. Paare kommen hierher fuer die Hochzeitsphotos, weils so schoen ist. So aendern sich die Zeiten ;)
Heute haben wir uebrigens auch schon die ersten Tigerpratzen und Nashornhoerner bei Strassenhaendlern zum Verkauf gesehen. Und Skorpione und Aale aus dem Topf sind ja hier sowieso Klassiker. Hab aber keine Ahnung wie man das zubereitet ;)
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Formel 3000 und Casinos

Tuesday, November 18 2008, 14:29
Genau richtig zum grossen Rennwochenende in Macau angekommen. Die Strecke hab' ich natuerlich gleich wieder erkannt: damals noch Formel 1 Strecke auf meinem "Senna's Formula One Racing" auf meinem Sega Game Gear - meine erste Spielkonsole ;)
Da dies der Hoehepunkt des Jahres in Macau zu sein scheint, wuedern die Preise der Hotels gleich entsprechend erhoeht. Im Vergleich zu Hong Kong war unser Zimmer trotzdem wie eine traumhafte Suite.
Wenn wir nicht gerade denn unglaublichen Platz in unserem Zimmer genossen haben, sind wir durch die kolionialen Strassenschluchten der Stadt gewandert und haben Fassaden und das bunte Treiben der Menschen beobachtet: vom Aussehen sind die meisten Macanesen Peruanern aehnlich - leicht dunkler Tent durch die vermutete Vermischung mit Portugiesen.
Auch Kulinarisch hat die Stadt neben leckeren Baeckereien einiges zu bieten - Sacha hat sich gleich eine Huehnerklauensuppe gegonnt. Ueber die Klauen selbst hat er sich aber dann doch nicht druebergetraut und so nur die Nudeln gegessen. Waehrenddessen hatte ich an meinen Fischhautchips zu knabbern. Einfach koestlich ;)
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Hong Kong III: viele chin. Kinder + 2 Europaeer

Wednesday, November 12 2008, 13:49

Unser Tag hat wieder erst um 11 Uhr begonnen und nicht wie geplant um 9:30 - unser Zimmer ist einfach zu finster, als das wir uns frueher aufraffen koennten.
Nun endlich ins Kaffee um dem sichtbaren Schlaf in unseren Augen Einhalt zu gebieten. Dann durch den Park um schliesslich mit der Faehre nach Hong Kong Island zu uebersetzen. Dies ist die Finanzzentrale und nur so mit Hochhaeusern uebersaeht. Am Boden herrschen die Autos in einem unglaublich hektischem Treiben - daher sind die Fussgaenger auf Skywalks zurueckgedraengt. Wirkt alles irgendwie sehr futuristisch - vor allem bei Nacht mit den vielen Lichtern.
Bevor wir uns aber in den Ocean Park (einem Vergnuegungspark a la Disneyland) waagen, brauchen wir noch etwas bares.
Nach etwas herumgestehe in der Bank, kommt uns auch schon ein Angestellter entgegen und bietet sich uns an. Sehr freundlich denken wir uns. Wir fragen ihn nach dem Wechselkurs und ob man hier ueberhaupt Geld wechseln kann. Er: Bejaat dies kurz und flizzt hinter den Tresen, wo er uns den Kurs heraussucht: "1EUR : 9,6 HKD" steht auf dem Post-it, das er uns reicht. Nagut also zum Schalter damit, er an unserer Seite. Er: dolmetscht kurz. Als wir unseren 100 Schein zuecken, schuettelt er nur kurz den Kopf, schnappt mich an der Schulter und geleitet mich zur Seite. Er meint: einen Stock hoeher kann ich das Geld ohne Fee umtauschen und ich solls dort probieren...
Das ist doch mal kundenfreundlichkeit :) Vom Schalter weg zur billigen Konkurrenz ;)
Nachdem das mit der Wechslerei dann ziemlich einfach war, haben wir den restlichen Tag im Vergniegungspark verbracht. Gemeinsam mit vielen, vielen Kindern den "Mine Train" sowie "The Dragon" Hochschaubahn rauf- und runtergefahren.
Dann noch die Delfinshow und bei der Haifischfuetterung dabei gewesen und am Abend voellig erschoepft zurueck in unser dunkles Quartier.
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Hong Kong II: Museumstag

Tuesday, November 11 2008, 13:50
Nachdem wir heute erst um 12uhr aufgekommen sind, obwohl vor unserem Zimmer staendig wer herumgeschrien hat, haben wir einen Abstecher ins Wissenschaftsmuseum gemacht - hat mir ziemlich gefallen und war echt witzig gemacht. Bei einem Fitnesstest hab ich 4/10 Punkten bekommen und vom Hand-Augen Koordinationstest will ich gar nicht erzaehlen :)

Dort gibts auch aktuell eine Ausstellung zu Deep-See. Pfui sind die Tiere haesslich ;)
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Erstes Ziel: Hong Kong

Monday, November 10 2008, 11:50
Erste Etappe nach 16h Flugzeit erreicht. Entgegen allen Erwartungen hab' ich relativ wenig geschlafen. Sacha ist noch etwas krank vom Promotion und Abschied feiern (wird auch schon etwas alt :) )

Die Stadt selbst ist riesig - ueberall ist man von wolkenkratzern umgeben und auf den Strassen findet stets hektisches Treiben statt. An beinahe jeder Strassenecke bietet jemand billige Rolexes oder Anzuege an.

Bin aber einfach nur muede und so fallen wir erschoepft in unsere Betten in unserer ca. 20m2 grossen Unterkunft.
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Zwischenstopp London

Monday, November 10 2008, 05:50
Also von London Heathrow Flughafen bin ich echt begeistert. So eindeutige Wegmarkierungen in so einem riesigen Areal habe ich echt noch nie erlebt.
Da schaffs auch ich nicht mich zu verlaufen
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Abfahrt

Sunday, November 9 2008, 22:00
Koffer gepackt und reisefertig.
Morgen um 4:30 aufstehen und dann um 7:40 Abflug nach Hong Kong über London.
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Wiedersehen in 8 Wochen

Sunday, November 9 2008, 14:50

Treffpunkt: Manila, Philippinen
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Reisegepäck

Sunday, November 9 2008, 13:50

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